3 Sep, 07 > 9 Sep, 07
20 Aug, 07 > 26 Aug, 07
13 Aug, 07 > 19 Aug, 07
2 Jul, 07 > 8 Jul, 07
25 Jun, 07 > 1 Jul, 07
11 Jun, 07 > 17 Jun, 07
4 Jun, 07 > 10 Jun, 07
28 May, 07 > 3 Jun, 07
21 May, 07 > 27 May, 07
14 May, 07 > 20 May, 07
7 May, 07 > 13 May, 07
30 Apr, 07 > 6 May, 07
23 Apr, 07 > 29 Apr, 07
16 Apr, 07 > 22 Apr, 07
2 Apr, 07 > 8 Apr, 07
19 Mar, 07 > 25 Mar, 07
12 Mar, 07 > 18 Mar, 07
5 Mar, 07 > 11 Mar, 07
26 Feb, 07 > 4 Mar, 07
19 Feb, 07 > 25 Feb, 07
5 Feb, 07 > 11 Feb, 07
29 Jan, 07 > 4 Feb, 07
22 Jan, 07 > 28 Jan, 07
15 Jan, 07 > 21 Jan, 07
8 Jan, 07 > 14 Jan, 07
1 Jan, 07 > 7 Jan, 07
25 Dec, 06 > 31 Dec, 06
18 Dec, 06 > 24 Dec, 06
4 Dec, 06 > 10 Dec, 06
27 Nov, 06 > 3 Dec, 06
20 Nov, 06 > 26 Nov, 06
13 Nov, 06 > 19 Nov, 06
6 Nov, 06 > 12 Nov, 06
23 Oct, 06 > 29 Oct, 06
16 Oct, 06 > 22 Oct, 06
2 Oct, 06 > 8 Oct, 06
18 Sep, 06 > 24 Sep, 06
11 Sep, 06 > 17 Sep, 06
28 Aug, 06 > 3 Sep, 06
7 Aug, 06 > 13 Aug, 06
24 Jul, 06 > 30 Jul, 06
17 Jul, 06 > 23 Jul, 06
10 Jul, 06 > 16 Jul, 06
3 Jul, 06 > 9 Jul, 06
19 Jun, 06 > 25 Jun, 06
5 Jun, 06 > 11 Jun, 06
22 May, 06 > 28 May, 06
1 May, 06 > 7 May, 06
6 Mar, 06 > 12 Mar, 06
20 Feb, 06 > 26 Feb, 06
16 Jan, 06 > 22 Jan, 06
2 Jan, 06 > 8 Jan, 06
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7 Nov, 05 > 13 Nov, 05
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24 Oct, 05 > 30 Oct, 05
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GREGOR BRAND : LIBER PHILOSOPHICUS
Thursday, 26 October 2006
Lateinischer Aphorismus XXXV
Non omnis victrix causa deis placet.
Saturday, 21 October 2006
Eine aktuelle Bemerkung Helmuth Plessners
Im seinem Promotionsjahr Jahr 1916 schrieb der junge Plessner (1892 - 1985) zur Bildungspolitik in Deutschland den wahren humboldtschen Satz, die Universitat durfe um der Wahrheit willen niemals erniedrigt werden: "Sie mu? unter allen Umstanden die Ehre des interesselosen Denkens schutzen."
Friday, 20 October 2006
Verstand
Ein Verstand, den ich besonders bewundere, muss nicht nur messerscharf und gabelspitz, sondern zumindest auch loffeltief sein.
Thursday, 5 October 2006
Ein Weltgericht
Fur Schiller war die Weltgeschichte das Weltgericht. Die Weltgeschichte ist jedoch bestenfalls EIN Weltgericht, nicht DAS Weltgericht. Uber die Welt wird nicht nur in einer Instanz, sondern in vielen Instanzen verhandelt. Die Weltgeschichte ist allenfalls EINE Instanz des Weltgerichts.
Geschichtsente
Das ach so viel diskutierte Ende der Geschichte war schon an seinem Anfang nichts als eine blo?e - diesmal japanische, nicht chinesische - Geschichtsente.
Endphanomen
"Endphanomen" - der Gegenbegriff zum goetheanischen "Urphanomen"? Jeder Begriff hat einen Gegenbegriff; wer Begriffe erschafft, erschafft immer auch deren Gegenbegriffe, mag ihm dies nun bewusst sein oder nicht.
Sunday, 17 September 2006
Gottes Gesetze
Gott hat seine Gesetze noch nie novellieren mussen.
Philosophen als Saer
Manche Philosophen pfugen das Denken um, aber saen nichts Neues. Nichts zu saen, ist besser als Unkraut zu saen - weil Unkraut ohnehin wachst, wahrend es noch niemand geschafft hat, Nichts zu saen.
Komplexe
Es gibt nicht nur Menschen mit Minderwertigkeitskomplexen, sondern auch solche mit Mittelwertigkeitskomplexen.
Wednesday, 13 September 2006
Samuel Hirsch und Benedikt XVI.
Der mosellandische Rabbinerphilosoph Samuel Hirsch (1815 - 1889) hat vor rund 150 Jahren Gedanken geau?ert, wie sie Papst Benedikt XVI. in diesen Tagen wahrend seiner Reise nach Bayern ausgesprochen hat. Oberrabbiner Hirsch schrieb im Vorwort zur Veroffentlichung seiner Vortrage in der Freimaurerloge zu Luxemburg: "Die Philosophie, die heutige Weltbildung, ist weit davon entfernt, irreligios sein zu mussen. Im Gegentheil, je tiefer sie gefa?t wird, je mehr man sich deren Resultate wirklich aneignet, um so notwendiger wird man auch zur Religion zuruckgefuhrt." (S. Hirsch: Die Humanitat als Religion, in Vortragen, gehalten in der Loge zu Luxemburg. Trier 1854)
Monday, 11 September 2006
Gute Gedanken
Gute Gedanken sind Zuarbeiter der Kosmetikindustrie: Sie rufen oft Stirnrunzeln hervor.
Der Philosoph als Tanzmeister
Der Jurist Theodor Sternberg schrieb: "Den akademischen Charakter, das Diadem der Wissenschaft, tragt fur die Hellenen nur die Philosophie, fur den Romer nur die Jurisprudenz. Alles andere ist Handwerk. So ist auch fur den Romer von altem Schrot und Korn lange ein Philosoph nicht viel besser als ein Tanzmeister ..." (Allgemeine Rechtslehre, 1. Teil, Leipzig 1904, S. 162). Es spricht fur diese alten Romer, dass sie von Tanzmeistern nicht mehr gehalten haben. Davon abgesehen fuhle ich mich der alten hellenischen Auffassung wesentlich naher als der altromischen, auch wenn die romische abwertende Meinung von den Philosophen vielen heutigen Menschen naher ist als die griechische Hochschatzung der Philosophie. Noch etwas zu griechischem, lateinischem - und deutschem Geist: Birgit Lahann (Abitur. Hamburg 1982, S. 47) beurteilte Nietzsches Schule - das Gymnasium in Schulpforta - folgenderma?en: "In Pforta gibt's den Geist der Griechen und Lateiner noch. Pforta ist Hellas, wer in Pforta Abitur macht, ist ein Grieche im Geiste, und der ist jedem Maturanten eines anderen Gymnasiums uberlegen." Nietzsche, trotz miserabler "Leistungen" in Mathematik nach dem Urteil seines Klassenlehrers Cossen der begabteste Schuler, den Pforta bis dahin gehabt hat, hatte sich daruber gefreut, als Philosoph mit einem Tanzmeister verglichen zu werden.
Friday, 1 September 2006
Heideggers Aktualitat
Fast 80 Jahre nach der Veroffentlichung von Martin Heideggers beruhmtem Opus " Sein und Zeit" erscheinen viele seiner Uberlegungen uberraschend aktuell. So konnte zum Beispiel sein Satz: "Die Bodenlosigkeit des Geredes verspert ihm nicht den Eingang in die Offentlichkeit, sondern begunstigt ihn" als zutreffende Analyse in graphischer Form die Buros von zahlreichen primar auf kommerziellen Erfolg angelegten Medienunternehmen schmucken.
Thursday, 31 August 2006
Tierfreund
Man kann auch dann ein echter Tierfreund sein, wenn man keine tollwutigen, bei?wutigen oder auch nur raudigen Hunde in seiner Nahe haben will.
Heraklit, Lichtenberg, Ruhm
Heraklit ist mit weniger als 80 Aphorismen weltweit beruhmter geworden als Lichtenberg mit 8000 Eintragen, darunter einigen hundert "echten Aphorismen", wie Mauthner schrieb. Ob 80 Eintrage oder 8000: dass sowohl Heraklit als auch Lichtenberg hochintelligente Personlichkeiten waren, kann man schon nach der Lekture von 8 Notizen erkennen.
Erfolgreiche Jagd
Nach einer erfolgreichen Jagd ist die Beute tot - und der Jager Toter.
Ciorans Schlaflosigkeit
Auch diejenigen, die - wie beispielsweise Emil Cioran - an notorischer Schlaflosigkeit leiden, konnen vieles verschlafen. Und beweisen nicht gerade Ciorans Aufzeichnungen, dass er viel verschlafen hat?
Tuesday, 29 August 2006
Nuchtern
Gabe es die gesundheitlichen - und finanziellen - Schattenseiten von Alkohol und anderen Drogen nicht, so wurde die Menschheit uberhaupt nicht mehr nuchtern werden. Mit Ausnahme vielleicht von ein paar Ausgeflippten, fur die Abstinenz nun die ultimative Droge ware.
Gott und Zahlen
Man konnte die Philosophen auch in die beiden Gruppen einteilen, die auf der einen Seite glauben, dass Gott die Zahlen erfunden hat und auf der anderen Seite, dass Gott eine Erfindung der Zahlen ist. Unendlich klein ist die Zahl der NUMERONIHILISTEN - also derjenigen, die glauben, dass die Zahl tot ist oder sogar nie xistiert hat. Zahlenglaubige gibt es wesentlich mehr als Gottglaubige und ihr Glaube wird immer fester sein.
Monday, 28 August 2006
Eliots Blut
Ein Arzt sagte einmal zu seinem Patienten Thomas Stearns Eliot, dem so wichtigen angelsachsichen Dichter, er habe das dunnste Blut, das ihm je begegnet sei. Erstaunlich, dass ich vorher selbst schon aufgrund der Lekture eliotscher Gedichte eine ahnliche Vermutung gehabt habe. Wieso war Eliots Blut so dunn? Litt er mit, wenn seine erste Ehefrau an vielen und uberma?ig starken Blutungen litt? Alkohol verdunnt das Blut. Eliot war, nach den Angaben seines Biographen Peter Ackroyd, ein schwerer Trinker. Aber schwere Trinker gab es in den USA viele, vor allem unter den beruhmten amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts, fur die "heavy drinking" beinahe eine notwendige Bedingung war, um als gro?er amerikanischer Schriftsteller gelten zu konnen. War Eliots dunnes Blut Voraussetzung oder Folge seiner Katholizitat? Rom und Blut gehoren jedenfalls in besonderer Weise seit Jahrtausenden zusammen.
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