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GREGOR BRAND : LIBER PHILOSOPHICUS
Thursday, 19 February 2004
Judische Intelligenz I

Constantin von Briesen, in der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts Landrat in Merzig/Saar, berichtete:
?Es lohnt der Muhe, die hiesige Judenschule zu besuchen, um sich zu uberzeugen, wie der ganze Unterricht der Judenknaben auf Bildung einer uberlegenen Gedachtnis- und Auffassungsgabe berechnet ist. Ganze Geschichten wissen diese Kinder wortlich herzusagen und losen die schwierigsten praktischen Rechenaufgaben, welche andere kaum in einer halben Stunde auf Papier berechnen wurden, innerhalb weniger Sekunden im Kopf ...?.

Im Jahr 1825 schrieb der evangelische Superintendent und Schulinspektor des Kreises Simmern uber die judischen Schuler in Gemunden: ? Was den Unterricht der israelitischen Jugend betrifft, so geht dieselbe hie und da in die evangelischen Schulen. In Gemunden war es eine bedeutende Zahl und es ist erstaunlich, wie weit es die Kinder unter der Leitung des Lehrers Ludwig schon gebracht haben und es ist vorauszusehen, da? sie bei ihrem angeborenen Mutterwitz und der leichten Auffassungsgabe, welche dieselben besitzen, bald die vorzuglichsten der Schulen sein werden....?

Posted by Gregor Brand at 2:06 AM GMT
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Monday, 16 February 2004

Auch mehr als 200 Jahre nach dem Tod Immanuel Kants kommen die meisten Menschen nie uber unkategorische Infinitive hinaus.

Durch allzu gro?e Klugheit fuhlt sich die Welt schnell obruiert.

Widerschweigen ist oft viel unertraglicher als Widersprechen.

Posted by Gregor Brand at 2:35 AM GMT
Updated: Monday, 16 February 2004 2:41 AM GMT
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Saturday, 7 February 2004
Three aphorisms
Evil people live on the surface of life.

If someone is a perfect fool, he will only be perfect, when he is a fool.

Some geniuses have no time to be a genius.



Posted by Gregor Brand at 2:29 AM GMT
Updated: Saturday, 7 February 2004 2:34 AM GMT
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Nach der Hoffnung
Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber die Illusion zuallerletzt.

Posted by Gregor Brand at 2:11 AM GMT
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Sunday, 4 January 2004
Nietzsches Wort gegen die Originalen
Friedrich Nietzsche meinte, wenn sich die Kunst in den abgetragendsten Stoff kleide, erkenne man sie am besten als Kunst. Mir dagegen scheint es umgekehrt zu sein: Selbst die gro?te Kunst ist im abgetragenen Stoff nur schwer auszumachen. Wer das schabige Kleid sieht, fragt meistens schon gar nicht mehr nach dem Inhalt. Dies gilt ganz gewiss fur die wenig gebildete Masse und es ist wenig zweifelhaft, ob fur Nietzsche selbst etwas anderes gegolten hat. An welcher Stelle und bei wem hat er denn Kunst im abgetragenen Stoff erkannt? Die Manner, deren Werk er superlativisch zu preisen beliebte, erstrahlten durchweg im hellen Glanz der Beruhmthei und ihre Kleider waren als alles andere als abgetragen.

Posted by Gregor Brand at 9:42 PM GMT
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Dichter der Eifel
Peter Zirbes (1825 - 1901) aus meinem Heimat-Landkreis Bernkastel-Wittlich gilt als der erste Dichter der Eifel. Wie wird der letzte Eifeldichter hei?en? Und wie derjenige in der Mitte zwischen Anfang und Ende? Und wie - was schlie?lich am wichtigsten ist - der beste?

Posted by Gregor Brand at 9:26 PM GMT
Updated: Sunday, 4 January 2004 9:31 PM GMT
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Thursday, 25 December 2003
Ausrottende Naturvolker
Uber die Grausamkeit europaischer Hochzivilisationen gegenuber Menschen und Tieren hat man im 20. Jahrhundert so viel geschrieben wie nie zuvor. Die Kritik an den europiden Zivilisationen wurde vor allem von zahlreichen Wei?en philosophisch, politisch, soziologisch, psychologisch und auf viele andere Weisen untersucht und vorgetragen. Dies hat bei Millionen von Europaern und Nordamerikanern zu der Vorstellung gefuhrt, andere Zivilisationen seien den europaischstammigen zwar meist technologisch unterlegen, dafur aber weiser und behutsamer in ihrem Umgang mit der Natur. Fur solche Spatrousseauisten mussen etliche Forschungsergebnisse des spaten zwanzigsten Jahrhunderts und des fruhen dritten Jahrtausends einigerma?en niederschmetternd wirken: Untersuchungen wie etwa die des Geochronologen Gifford Miller, wonach die australischen Aborigines bei ihrer Besiedlung des Kontinents mehr als drei Viertel aller gro?eren australischen Tierarten ausgerottet haben. Wahrscheinlich, wie Gifford vermutet, nicht gezielt, aber doch als Folge ihrer ausgedehnten Brandrodungen. Auch die nordamerikanischen Indianer oder die voreuropaischen Osterinsulaner haben verheerend unter den gro?en Tieren ihrer Lebensraume gewutet. Es ist gut, dass mittlerweile ab und zu ? sogar an Weihnachten - fragmentarisch daruber auch in Fernsehdokumentationen berichtet wird; solche Berichte sind zumindest kleine Ansatze zum Abbau des weit verbreiteten antieuropiden Rassismus.

Posted by Gregor Brand at 8:12 PM GMT
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Wednesday, 24 December 2003
Und umgekehrt
Ach, wie viele Juden haben ihr Genie vergoydet!


Posted by Gregor Brand at 10:01 PM GMT
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Frommigkeit
Fromm ist, wer weder das Leben noch den Tod fur Zeitverschwendung halt.


Posted by Gregor Brand at 9:57 PM GMT
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Der Wert des Christentums
Selbst manche Pfarrer wissen heutzutage zugunsten des Christentums nur anzufuhren, dass der Islam noch viel schlimmer ware.

Posted by Gregor Brand at 3:23 AM GMT
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Samuel Hirsch und die Religion der Freiheit
Der gro?e und doch so unbekannte judische Reformrabbiner und Philosoph Samuel Hirsch (1815 - 1889), Spross des Trierer Landes wie sein Zeitgenosse Karl Marx, lehnte alle Versuche, den Menschen ausschlie?lich als Naturwesen zu erklaren, als heidnisch ab. Fur ihn besteht ein entscheidender Unterschied zwischen judischer Religion und allen anderen Anschauungen darin, dass der judische Glauben den Menschen fur wirklich und essentiell frei halt. Dabei bedeutet Freiheit in diesem Zusammenhang, dass die menschlichen Handlungen nicht allein aus seiner Stellung als Naturwesen erklarbar sind. Sie sind es nicht deshalb nicht ? wie heute wohl die Meisten glauben -, weil uns das Wissen um samtlichen naturliche Einflusse auf unser Denken und Tun fehlt, sondern weil der Mensch ? wie die sinaitische Offenbarung und jede richtige Philosophie lehren - prinzipiell frei und damit letztlich unberechenbar ist. Muss nach der hirschschen Auffassung jede Naturwissenschaft also zwangslaufig heidnisch sein? Keineswegs. Denn es ist durchaus vorstellbar, immer weiter und immer gezielter nach naturlichen Einflussen und Grunden fur das menschliche Handeln zu suchen, aber dennoch davon auszugehen, dass diese Faktoren niemals alles erklaren konnen. Die meisten der Naturwissenschaftler im westlichen Zivilisationskreis sind allerdings Heiden im Sinn der Terminologie von Hirsch: Ob sie sich nun als Juden, Christen oder Atheisten bezeichnen, sie gehen davon aus, dass man die Welt und den Menschen prinzipiell naturlich-naturwissenschaftlich erklaren kann. Vielleicht bezweifeln einige noch, dass wir in absehbarer Zeit genugend Informationen haben werden fur eine solche umfassende Erklarung, aber sie zweifeln letztlich nicht an der ausschlie?lich naturlichen Erklarbarkeit. Wenn Samuel Hirsch Recht hat mit seiner Sicht der judischen Religion als der Religion der Freiheit, dann sind sehr viele Menschen im Grunde Gegner des religiosen Judentums, ob es ihnen nun bewusst ist oder nicht.

Posted by Gregor Brand at 3:19 AM GMT
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Friday, 19 December 2003
Deutsche intellektuelle Weltgeltung
Was musste in Deutschland geschehen, damit deutsches philosophisches und wissenschaftliches Denken weltweit wieder eine annahernd so starke Stellung erreicht wie vor hundert Jahren? Ware dies uberhaupt erstrebenswert? Gro?e geistige Leistungen sind immer erstrebenswert, wenn sie nicht destruktiv sind - und sie sind nie destruktiv, sonst sind sie nicht gro?. Destruktiv verstehe ich dabei als physisch destruktiv, als Sachen und Menschen vernichtend. Ideen zu zerstoren ist nur dann destruktiv, wenn dies die Vorstufe zu realen Zerstorungen ist. Eine deutsche geistige Wiedergeburt setzt zunachst den Willen zu einer solchen Renaissance voraus. Dieser Wille muss zunachst gar nicht national oder eigensprachlich ausgerichtet sein, es muss nur der Wille zu ganz besonderen Leistungen vorhanden sein. Ein solcher Wille wird sich vor allem dann entwickeln, wenn er schon fruh gewurdigt wird. Kinder, die gerade fur intellektuelle Leistungen Lob und Anerkennung erfahren, werden sich eher in ihrem Leben in diese Richtung bemuhen als solche, die in dieser Hinsicht auf Gleichgultigkeit oder permanente Ablehnung sto?en. Hochste geistige Leistungsfahigkeit setzt also nicht nur besonders gute Gene voraus, sondern es muss auch das geeignete kulturelle Feld vorhanden sein, in dem sich ein solches ? in Deutschland zurzeit noch vorhandenes ? genetisches Potenzial entfalten kann.

Posted by Gregor Brand at 12:27 PM GMT
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Thursday, 18 December 2003
Das kranke Habsburgerreich
Werner Wittich stellte 1928/29 in der beruhmten Zeitschrift "Hochland" fest, dass sich der Aufstieg der osterreichischen Hausmacht auf Kosten des Deutschen Reiches vollzogen habe. Bei seiner genauen Analyse kommt er zu der Erkenntnis, dass das kranke Habsburgerreich Deutschland mit den Untergang des Ersten Weltkriegs gerissen hat. Wittichs Objektivitat zeigt sich daran, dass er durchaus nicht mit Lob fur die nationalen und kulturellen Leistungen der Habsburger spart. Was er in jenen Jahren noch nicht wissen konnte: Der Mann, der die Deutschen ein paar Jahre spater in ihre tiefste Katastrophe gefuhrt hat, war auch ein Spross des Habsburgerreiches.

Posted by Gregor Brand at 12:57 PM GMT
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Monday, 15 December 2003
Galton kennen
Im ?Bulletin of the Psychonomic Society? schrieb P. H. Gray 1983: ?There are very few genealogists who are knowledgeable enough in science to be interested in Galton.? Wenn dies schon fur Galtons Heimat Gro?britannien zutrifft, um wie viel mehr noch fur das kontinentale Europa? Ich bin stolz darauf, zu diesen Wenigen zugehoren. Dabei braucht man sich eigentlich nichts darauf einzubilden, Francis Galton zu kennen, denn er war eines der einflussreichsten Genies des 19. Jahrhunderts; solche immer noch wichtigen Gro?denker jener Zeit zumindest dem Namen nach und mit ihren wichtigsten Beitragen zu kennen, musste auch heute selbstverstandlicher sein.


Posted by Gregor Brand at 1:01 AM GMT
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Sunday, 14 December 2003
Goethe und Wyttenbach
Mindestens zweimal begegnete Goethe einem Angehorigen der Wyttenbach-Sippe. 1779, mit drei?ig Jahren, fuhrte ihn eine seiner vielen Reisen in die Schweiz. Im Oktober traf er dort zusammen mit dem einheimischen Pfarrer und Schriftsteller Jakob Samuel Wyttenbach, der ihm mit schwyzerdytschem Akzent manches erzahlen konnte uber die Schweiz, was Goethe uberaus interessierte. Etwa ein Dutzend Jahre spater, in einem ganz anderen Teil der deutschsprachigen Lander, in Trier, traf Goethe wieder auf einen Wyttenbach, der ihm, diesmal mit moselfrankischer Farbung der Sprache, kundig Auskunft geben konnte zur Geschichte und Kultur Triers, der altesten deutschen Stadt. Diesmal war es Johann Hugo Wyttenbach aus dem Eifeldorf Bausendorf, dem gleichen Ort von rund funfhundert Einwohnern, dem auch die vaterlichen Vorfahren des eminenten Rechtsdenkers Carl Schmitt entstammten. Dieser eifellandische Wyttenbach wurde spater Direktor des Gymnasiums in Trier, als Karl Marx dort Schuler war und Abitur machte. Ob Goethe sich 1792 in Trier noch an den Schweizer Wyttenbach erinnerte und ihm die Namensgleichheit auffiel? Die Ubereinstimmung des Familiennamens war nicht zufallig: Der Eifeler Wyttenbach war Nachfahre eines aus der Schweizer Wyttenbach-Sippe stammenden Offiziers, der eine Bausendorferin geheiratet hatte und seine familiare Begabung, bei vielen Schweizer Wyttenbachen unter Beweis gestellt, in die Eifel transferiert hatte, wo sie nicht verborgen blieb. Einmal mehr zeigt sich im Fall der Wyttenbachs, dass besondere geistige Leistungsfahigkeit nicht ein Ergebnis des Bodens ist, auf dem jemand heranwachst, sondern der Gene, die jemand mitbringt.

Posted by Gregor Brand at 9:57 AM GMT
Updated: Wednesday, 24 December 2003 3:04 AM GMT
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Friday, 12 December 2003
Die widersprechenden Moselfranken
Unter den deutschen Moselfranken glaubte der Trierer Politiker und Historiker Emil Zenz - der sowohl mit Carl Schmitt als auch mit mir blutsverwandt war - einen bestimmten Typus von Menschen besonders stark vertreten: den des zum Widerspruch neigenden und bei seiner Meinung verharrenden; er erkannte diesen Typus aber auch in den anderen moselfrankischen Gebieten wie Luxemburg und Lothringen. Als namhafte Reprasentanten benannte er den Reformator Caspar Olevian, den Weihbischof Hontheim, den Gelehrten Franz Xaver Kraus und auch Karl Marx. Die Trierer generell wurden ofters, etwa im 18. Jahrhundert kurz vor der franzosischen Revolution, aber auch in den ersten Jahrzehnten der preu?ischen Herrschaft, dann besonders um 1848 herum, als rebellisch, zum Widerspruch neigend und republikanisch verseucht dargestellt.

Was sie, nach Ansicht vieler Beobachter, noch kennzeichnet: Die Liebe zum Wein, aber auch zum Bier. "Des Trevirois boirint toujours", hei?t es geradezu sprichwortlich am Ende des 18. Jahrhunderts. Goethe, der Trier in jenen Jahren besuchte, sah nichts anderes und machte ein Gedicht daraus, in dem er fur ewige Zeiten festhielt, dass sich an dieser Eigenschaft seit der Antike nichts geandert habe.

Posted by Gregor Brand at 9:23 AM GMT
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Thursday, 11 December 2003
Trier im 18. Jahrhundert
Wie mag es sich in den ersten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts in Trier gelebt haben? Neben den bekannten Umstanden des Stadtlebens gab es in Trier etwas, was man beileibe nicht jeder deutschen Stadt nachsagte: Der Kurfurst beklagte sich, dass sich in Trier "das grauliche Laster der Unzucht und Geilheit" eingeburgert habe; Ehebruch, Blutschande und andere Laster wurden "gleich einer freien Kunst" ausgeubt.

Auch wenn der Kurfurst diese Laster als graulich ansah: Es wird in dieser Stadt der schonen Kirchen und Frauen ein sehr buntes Leben gewesen sein.

Posted by Gregor Brand at 10:32 PM GMT
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Das gute Recht eines Dichters
Woher nahm sich Ernst Junger das Recht, in seinen Aufzeichnungen zu schreiben, dass Kuala Lumpur die Hauptstadt des Malaiischen Bundes ist - wo dies doch schon in jedem guten Lexikon geschrieben stand?


Posted by Gregor Brand at 10:19 PM GMT
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Gro?e Reiseliteratur
Schriftsteller, die ferne Lander bereisen und dann zu Hause daruber veroffentlichen - haben sie sich weit entfernt von den Kundschaftern der Steinzeit, die im Halbdunkel der Hohlen flustern, welche feindlichen Stamme und welche verhei?enden Jagdgrunde sie gesehen haben? An solche Spaher lassen mich jedenfalls viele Reisenotizen eines Ernst Junger oder eines Goethe denken.

Posted by Gregor Brand at 10:03 AM GMT
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Goethes verborgene Briefgedichte
Goethes prosaische Briefe aus der Schweiz aus dem Jahr 1779 sind, besonders wenn er sich uber geologisch-naturkundliche Beobachtungen verbreitet, von einer ungemein starken poetischen Substanz. Hatte er sie in Zeilenform geschrieben, es waren Gedichte geworden, die an sprachlicher, gedanklicher und lyrischer Qualitat viele seiner tatsachlichen Gedichte ubertroffen hatten.


Posted by Gregor Brand at 9:58 AM GMT
Updated: Thursday, 11 December 2003 10:21 PM GMT
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